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KiPa

Kinderparlament in der offenen Ganztagsgrundschule
-Partizipation-

Zu Beginn eines Schuljahres wird in der OGGS das Kinderparlament, bestehend
aus 3 bis 4 Kinder pro Jahrgang, gewählt. In regelmäßigen Treffen sollen sich
die ausgewählten Kinder, gemeinsam mit einer Betreuerin, für die OGGS
einsetzen. In einem Kinderbeirat werden Probleme diskutiert und Projekte
geplant.
Was ist gemeint?
Entscheidungen, die das Leben der Gemeinschaft betreffen, werden
von allen Beteiligten getroffen und gemeinsam wird nach
Lösungen gesucht.
Alle Beteiligten können bei Gesprächen und alltäglichen Abläufen
mitwirken. Die Kinder wollen ernst genommen werden.
In einem Kinderbeirat kommt jedes Kind zu Wort, alle anderen
hören aufmerksam zu und alles was gesagt wird, ist okay. Die
Kinder überlegen miteinander und entscheiden gemeinsam mit
der Betreuerin.
Ziele des Kinderparlaments:
Die Beziehungen aller Kinder und Erwachsenen soll gestärkt werden.
Die Kinder sollen lernen sich für die eigenen Belange und die der
Gemeinschaft zuständig zu fühlen, d.h. Verantwortung zu tragen.
Sie lernen Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen zu formulieren und in
einem nächsten Schritt diese gemeinschaftlich und kreativ zu ver-
öffentlichen bzw. zu verwirklichen.
Sie lernen sich in einem Gesprächskreis / Kinderbeirat konstruktiv zu
streiten und eigene Interessen zu vertreten.
Sie üben sich in andere hineinzuversetzen, Empathie zu entwickeln
und Toleranz zu zeigen.
Sie trainieren Frustrationen zu verarbeiten und es aushalten zu können,
wenn sie sich mal nicht durchsetzen können.
Sie lernen Ziele zu formulieren, die realistisch umsetzbar sind.
Sie erfahren in vielen Dingen eine Gleichberechtigung zwischen
Kindern und Erwachsenen.

Projekte des Kinderparlaments:


Sandkasten für den Schulhof
Verschiedene Umweltprojekte
Erfolgreicher Antrag auf pestizidfreie Stadt Ibbenbüren
Müllsammelaktion
Eine Insektenwiese vor dem Schulgebäude anlegen